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Neuveröffentlichung
Gordon Kampe: Arien/Zitronen
Von jeglichem Ikonoklasmus ist Kampe weit entfernt. In keiner Weise folgt sein Komponieren dem Impuls einer Opposition gegen bestimmte musikalische Stile oder Strömungen; vielmehr ist es das Resultat einer aufmerksamen ästhetischen Wahrnehmung, in der sich eine ganz andere Art von Sensibilität artikuliert: der brillante Erfindungsreichtum, mit dem Kampe Welt in Musik setzt. [...]

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Milica Djordjevic: rocks - stars- metals - light
Die kaum bewegten Klangräume, in deren Innerem so ungeheuer viel passiert. Die geräuschhaft heiseren, in stetiger Fluktuation begriffenen Klangfarben der Instrumente, deren Zusammenspiel einen überaus kunstvollen Kontrapunkt der Timbres ausbildet. Die wuselige Mikropolyphonie der durch-
weg einzeln geführten Stimmen. Dazu die kleinschrittig in sich kreisenden, sehr engen melodischen Bewegungen, dieses ziellose Auf und Ab, das an das Tanzen der Teilchen einer Flüssigkeit oder eines Gases erinnert, wie man es unter dem Mikroskop beobachten kann. [...]

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David Hudry: Durchgang
Der französische Komponist David Hudry entwirft in seinem Werk eine Musikdramaturgie, die mit heterogenen musikalischen Charakteren arbeitet. Angeregt von der bildenden Kunst, insbesondere von Klee und Kandinsky, artikuliert er seine Kompositionen um Figuren und Gesten, die Spannung schaffen und dem Klangmaterial eine visuelle Qualität verleihen. Die Har­monie und ihre Fähigkeit, direkt auf unsere Sinne und Emotionen zu wirken, sind für Hudry von wesentlicher Bedeutung. [...]

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Empfehlung
Luke Bedford
Wonderful Two-Headed Nightingale 
Ein Bändiger und Beschwörer von Klängen, ein Dompteur und Magier! 
In den Hallräumen der Tradition: Ernst von Siemens Förderpreisträger David Philip Hefti. 
Zeremonien hüten auch ihre Momente der Stille: Christian Mason. 
Kampe vertraut auf die mündige Wahrnehmung des Hörers – auf dessen Bereitschaft, gleichermaßen einflussfreudig zu sein. 
Hans Thomalla
Fremd 
„... als ob die Musik sich nach und nach aller Schalen und Hüllen entledigt hätte, um schließlich in ihrer Blöße, als Essenz ihrer selbst dazustehen.“ 
Streben nach größtmöglicher Integration, jede Vagheit und Undeutlichkeit ausschließen. 
Musik an den Grenzen des Scheiterns: Mark Barden. 
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