 |
|
| Kaum ein Komponist bringt in seine Musik eine solche Kraft und ein solches Maß an schlicht Allem ein, wie Vinko Globokar. Musik soll nie eine „keimfreie Zone“ sein; allein abstrakte Klanggebäude zu bilden, ist Globokar kein Anliegen. Er, der gleichzeitig sozial und politisch denkender Mensch, Komponist und Interpret ist, will mit seiner Musik aufrütteln, etwas in der Gesellschaft verrücken. Diesem gewiss schwierigen Unterfangen entziehen sich allzu viele Komponisten, weil es schlicht viel bequemer ist, das eigene Schaffen „neutral“ herauszuhalten. Vielleicht ist gerade deshalb Globokars Musik so erdig, nie vorhersehbar und unmittelbar treffend. Eisenberg, für 16 Instrumentalisten, beruht auf einer nur formal gegliederten Partitur, die erst die Musiker nach bestimmten Grundregeln mit Klängen „befüllen“. Die Interpreten in Airs de voyages vers l’intérieur werden überhaupt an ihre jeweiligen Grenzen geführt und müssen untereinander jeweils darauf reagieren. Und Labour (Pflügen) „besteht darin, das zu begraben, was sich an der Oberfläche befindet und das, was verschüttet ist, zu Tage treten zu lassen. (…) Das Thema von Labour ist die Bildung einer musikalischen Spirale, die beständig aus verschiedenen Distanzen beobachtet wird.“ (Globokar) |
1CD | Instrumental | Ensemble | Orchester | Contemporary | Special Offers |
|
 |
 |
| Empfehlung |
|
|
|
|
"Also gilt es, die Zeichen auf dem Papier so zu verteilen und gegeneinander abzuwiegen, daß eine Art Tanz entsteht." (Gerhard Amanshauser)  |
 |
|
|
|
|
Nach vielen Solostücken versuchte sich Cage 1951 auch am Klavierkonzert, natürlich mit präpariertem Instrument. Als extremer Kontrast dazu: Sixty-Eight (1992).  |
 |
|
|
|
|
Musik über Musik über Musik: Im Spiel mit mehrfach überlagerten Reminiszenzen hat sich der Spanier Alfredo Aracil selbst übertroffen.  |
 |
|