 |
|
| Die Sonate nahm ihren Ausgang im Barock, als einsätzige Kleinform, die allerdings schon den Kern der späteren, in der Wiener Klassik ausführlich entwickelten und komponierten Sonate in sich trug. John Cage blieb in seinen Sonatas and Interludes auch einsätzig, knapp gefasst, und schlug damit einen Bogen von Scarlatti über Bachs Präludien zu Chopins Préludes und Saties Klavierstücken. Die komplexen Kleinode sind, im Gegensatz zu manch späterer freien Gestaltung seiner Werke, exakt notiert und bis ins kleinste Detail festgelegt. Als Vorwort hat Cage der Notenausgabe eine Tabelle beigefügt, auf der ebenso die verschiedenen Präparationen genau festgelegt sind. Sonatas and Interludes war immer als zusammengehörig gedacht, nicht als Einzelstücke, wobei Cage selbst den Zyklus zu seinen „absichtsvoll expressiven Kompositionen“ zählte. Sonatas and Interludes „sind ein Versuch, die ‚immerwährenden Empfindungen’ der indischen Traditionen in Musik auszudrücken: das Heroische, das Erotische, das Wunderbare, das Fröhliche, Kummer, Furcht, Zorn, Abscheu und ihre gemeinsame Tendenz hin zur Ruhe.“ (John Cage) Markus Hinterhäuser weiß all diese Tugenden und Empfindungen exzeptionell umzusetzen. |
1CD | Instrumental | Piano | Contemporary |
|
 |
 |
| Empfehlung |
|
|
|
|
Musik über Musik über Musik: Im Spiel mit mehrfach überlagerten Reminiszenzen hat sich der Spanier Alfredo Aracil selbst übertroffen.  |
 |
|
|
|
|
Angel View ist eine Assemblage urban-musikalischem Schutts. Ein Hybrid zwischen wortlosem Hörspiel, Filmsoundtrack und Instrumentaltheater.  |
 |
|
|
|
|
Bis zum Ersticken – oder doch nur beinahe: Georges Aperghis verlangt von der virtuosen Interpretin seiner 14 Récitations eigentlich Unmögliches.  |
 |
|