 |
|
Das Dornröschen-Märchen zwischen Science-Fiction und beißender Zeitkritik: Elfriede Jelinek begibt sich in ihrem Text auf die Spuren des Schlafes, des Scheintodes, dem Verdämmern und doch Wachsein – und spürt darin obendrein dem österreichischen Alltag mit all seinen Machtspielchen und Geschlechterkämpfen nach. Olga Neuwirth verquickt den grimmigen Jelinek-Text, gesprochen von Anne Bennent, Hanna Schygulla und einer künstlich generierten Stimme mit Computer-Klängen. Einerseits komponiert sie um die Texte herum, andererseits geht sie ebenso konkret darauf ein, hält sich im Hintergrund oder übertönt die Texte: „Über die Wörter hinaus sagt die Musik vielleicht das Unsagbare, die fließende Verzauberung, die Klischee und Ironisierung nicht ausspart, sie kehrt zurück wie die Erinnerung, sie verlässt uns nicht. Sie fügt sich in die Sprache ein und man spürt ihre ständige Anwesenheit in langsamen und schnellen Wellenbewegungen.“ (Olga Neuwirth) Verträumt, unheimlich – und einfach genial! »Ein zynischer, kalter Monolog / Dialog zwischen ›Prinzessin‹ und ›Prinz‹ (dem eigentlich Kalten, dargestellt von einer rein computeranimierte Stimme), der das Verhältnis von Tod und Leben, von Schlaf, ›Erweckung‹ und Identität unter dem Vorzeichen männlicher Macht in den Geschlechterbeziehungen reflektiert. Die Musik von Olga Neuwirth vertont den Text nicht, sondern schafft um ihn herum zwischen Irrealität und Realität vagierende Räume.« – Zum 60. Geburtstag von Elfriede Jelinek. |
1CD | Contemporary | Special | PRIME colors Edition |
|
 |
 |
| Empfehlung |
|
|
|
|
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist." (Victor Hugo)  |
 |
|
|
|
|
Teil 2 ist endlich da und liefert weitere Meilensteine elektroakustischer Musik in adäquater und informierter Wiedergabe: dieses mal mit dabei: Nono, Koenig, Stockhausen und Berio.  |
 |
|
|
|
|
Wolfgang vs. Ludwig? Nine In One? Schicksal? Tristesse? Alles in einem, das volle Programm ... und ja, man kann ihn wirklich hören!  |
 |
|