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Mathias Monrad Möller - The Best Version of Myself
Preis: € 15,00
CL3 1CD 15012

Mathias Monrad Möller
The Best Version of Myself

01
Something Larger (orchestral version) - 2011/13 06:19 Share
02
Ich seh sie, sobald ich im Vorraum steh - 2012 06:24 Share
03
Motiv vom Brocken - 2015 03:04 Share
04
Tiffany - 2017 24:20 Share
05
Feieromdlied - 2015 06:28 Share
06
Something Larger (vocal version) - 2011/19 05:56 Share
Gesamtspielzeit 52:31
Über The Best Version of Myself
»My father is so friendly, so considerate, so funny, and so real. […]. He’s always helped me be the best version of myself.« Tiffany Trump

Der Titel „The Best Version of Myself“ wirkt – auf den ersten Blick – überheblich, selbstsicher und vor allem etwas narzisstisch angehaucht. Bei genauerem Hinhören entlarvt sich der Titel jedoch als ein roter Faden der hier versammelten Stücke, die der Komponist und Sänger Mathias Monrad Møller in Kooperation mit dem Solistenensemble PHØNIX 16, Sebastian Berweck, Carola Schaal und The Norwegian Radio Orchestra eingespielt hat. Für Møller ist das Phänomen des Narzissmus weitaus mehr als ein krankhaftes Symptom unserer Tage. Vor allem im Mythos über die unmögliche Liebe zwischen Narziss und der Nymphe Echo findet er Elemente, die besonders seine Arbeit als Komponist und Sänger charakterisieren. Während Narziss die Dimension des Visuellen darstellt, steht die Nymphe Echo im wahrsten Sinne des Wortes für das Auditive und der Welt des Klanges.

"Echo" auch ein anderes Wort für Widerhall. Klänge nachahmen und erzeugen; Klänge verzögern und im wahrsten Sinne des Wortes aus-klingen-lassen; Wider-hallen; Aktion-Reaktion – diese Merkmale sind für Mathias Monrad Møller zentrale Strategien des Gesangs. Dabei geht es ihm um das Ausreizen und Ausloten von Möglichkeiten und der Überwindung dessen, was allgemeinhin als „richtig“ oder „falsch“ gesungener Ton gehandhabt wird. Es ist eine Musik, die zwar komponiert ist, aber ohne Partitur auskommt und dadurch „performativ präsent“ wird. Eine Musik, die zwar einfach zu spielen, aber weder banal noch simpel ist.
Über Mathias Monrad Møller
Der Komponist und Sänger Mathias Monrad Møller wurde 1988 in Dänemark geboren und wuchs in Norddeutschland auf. Als Jugendlicher war er Mitglied des Thomanerchors in Leipzig und studierte von 2008-2012 Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M., absolvierte den Bachelor in Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und den Master an der „Royal Danish Academy of Music“ und war zwischen 2017 und 2020 Mitglied der „Royal Opera Academy“. Mathias Monrad Møller hat regelmäßige Engagements an der Königlichen Oper und tretet ebenso als Konzertsänger auf. Seine Schwerpunkte liegen auf Johann Sebastian Bach sowie zeitgenössischem Liederrepertoire und er komponierte Stücke im Auftrag des Hessischen Rundfunks, des Klang Copenhagen Avantgarde Music Festivals, des Solistenensembles PHØNIX16, des Mocrep Chicago, des Aarhus Unge Tonekunstnere, dem Aarhus Symfoniorkester uvm. Møllers Kompositionen wurden bei Unerhörte Musik Berlin, Acht Brücken Köln, Waverly Project an der New York University, Young Nordic Music Days in Reykjavik 2012, Oslo 2013 und Reykjavik 2017 und bei den Nordic Music Days Kopenhagen 2015 aufgeführt. Seine Musik wird sowohl von dänischen als auch deutschen Radios gespielt. Mathias Monrad Møller wurde mit dem Carl Nielsen und dem Anne Marie Carl Nielsen Talent Prize als Komponist, und dem Léonie Sonnings Talent Prize als Komponist und Sänger ausgezeichnet.
Über PHØNIX16
PHØNIX16 ist ein im Jahre 2012 gegründetes Gesangskollektiv aus Berlin, das sich der Interpretation von Werken noch lebender Komponistinnen und Komponisten widmet. Hierfür werden die Stimmen eingesetzt oder auch nicht. Indem die Stimmen durch Schlagwerk, Elektronik, bewegten Bildern oder weiteren Instrumenten kombiniert werden, bricht PHØNIX16 mit Elementen des traditionell-homogenen Vokalgesang. Daraus ergibt sich eine einmalige Mischung aus Individualität und Kollektiv. Das Solistenensemble PHØNIX16 kuratiert und produziert zwei Konzertreihen im „Silent Green Kulturquartier“ und im „Heimathafen Neukölln“ in Berlin. Neben Uraufführungen agiert PHØNIX16 in folgenden Kategorien: sudden death (einmal aufgeführt und nie wieder), death penalty (komplizierte, seltsame und sehr spezielle Werke), „exorcism“ (Kompositionen im falschen Körper für falsche Instrumentation, die schließlich an ihrem richtigen Bestimmungsort zugeführt werden), oder walking death (Stücke verstorbener Komponist*innen – wobei Arbeitsunfälle nicht als Todesursache gelten).  

PHØNIX16 kooperiert mit einer Reihe sorgfältig ausgewählter MitverschwörerInnen wie z.B. Poing (Norwegen), Ensemble Mosaik, Zafraan Ensemble, Kwartludium (Polen) und S.A.F.T. Konzerte im In- und Ausland umfassen Konzerte im Rahmen von Ultraschall Berlin, Gdanski Festiwal Muzyczny, Maerzmusik, Transmediale, Documenta. 2015 war PHØNIX16 Ensemble-in-Residence beim Figura Festival in Kopenhagen. Die erste CD-Aufnahme von PHØNIX16, Dariusz Przybylskis’ PASSIO FOR 12 VOICES wurde für den FRYDERYK, den Preis der Polnischen Schallplattenindustrie, nominiert. PHØNIX16 wird von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Über Timo Kreuser
Der Komponist und Dirigent Timo Kreuser ist der künstlerische Leiter von PHØNIX16. Er absolvierte seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater in München, der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Von 2006-2008 war er Stipendiat der „Absolute Academy“ des Absolute Ensemble NYC und von 2007-2009 der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Außerdem tretet Timo Kreuser als experimenteller Pianist und Sänger auf und sein Hauptaugenmerk liegt auf erweiterten Spieltechniken. Er dirigierte diverse Stücke bei Festivals wie der Biennale Bern, MaerzMusik, Semperoper Dresden, Komische Oper Berlin, Salzburger Festspiele, Musikfest Gdansk, der Biennale Venedig und vielen anderen. Kreusers Expertise hinsichtlich zeitgenössischer Formen der Bühnenkunst wird durch seine Teilnahme an Projekten von bzw. mit Christoph Schlingensief, Frank Castorf, Luk Perceval, Jonathan Meese, Peaches, Josef Bierbichler, Romeo Castelucci, Vegard Vinge, Ida Müller und Thomas Ostermeier ersichtlich. Er war Lektor für zeitgenössische Vokalmusik und Vokalimprovisation an der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität (Warschau), der Akademie für Musik und darstellenden Kunst Süddänemark (Odense) und der Akademie für Szenekunst (Fredrikstad) und war auch als Berater des Deutschen Kulturrates tätig.
Über Carola Schaal
Die 1982 in Tübingen geborene Klarinettistin und Performerin Carola Schaal studierte in Darmstadt, Düsseldorf und Hamburg. 2009 schloss sie ihr Masterstudium bei Prof. Alexander Bachl an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg ab. Von 2011 bis 2013 war sie Stipendiatin der Anni-Taube-Stiftung Hamburg und absolvierte Meisterkurse und Workshops u.a. bei Ernesto Molinari, Jean-Marc Foltz, Martin Fröst, Ralph Manno, Shizuyo Oka und Jennifer Walshe. Als Solistin trat Carole Schaal in China, den USA, Chile und Mexiko auf. Im Rahmen des „XIV Festival Internacional de Música Contemporánea“ 2014 in Santiago de Chile unterrichtete sie eine Meisterklasse für Klarinette. Carola Schaal arbeitet regelmäßig mit Anne von Twardowski (Piano), Sonja Lena Schmid (Cello) und Hibiki Oshima (Geige) sowie der Overhead- und Lichtkünstlerin Katrin Bethge zusammen und ist Gründungsmitglied vom Ensemble Decoder. Im Rahmen ihrer Arbeit erforscht sie zunehmend das Element des Performativen und lotet den Raum zwischen Musik, Performance und Körper aus. Seit 2018 arbeitet sie in enger künstlerischer Zusammenarbeit mit dem Choreografen Heinrich Horwitz, woraus die Einzelausstellung „Bonny Crude“ entstand. 2018 war sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg und von Mai bis Oktober 2019 Stipendiatin an der „Cité Internationale des Arts“ in Paris.
Über Sebastian Berweck
Der Keyboarder Sebastian Berweck ist mit über 240 Uraufführungen einer der gefragtesten Interpreten für experimentelle, zeitgenössische Musik. Als Solist und Ensemblemitglied trat er in den letzten Jahren bei fast allen großen Festivals für Neue Musik auf, darunter Ultraschall Berlin, MaerzMusik Berlin, Wien Modern, Steirischer Herbst, Salzburger Festspiele, Schleswig-Holstein Musik Festival, ISCM World New Music Days, Inventionen Berlin, Klavier+Festival ZKM Karlsruhe, Klangwerkstatt Berlin, Klangwerktage Hamburg, Heidelberger Frühling, Nous Sons Festival Barcelona und den Darmstädter Ferienkurs für Neue Musik, wo er elektroakustische Interpretation unterrichtete – ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit. Mit dem Synthesizer-Trio Lange/Berweck/Lorenz belebt er die in Vergessenheit geratene Praxis der Live-Elektronik der 1970er und 1980er Jahre wieder. Mit Unterstützung des DAAD forschte er von 2008-2012 am „Center for Research in New Music (CeReNeM)“ an der University of Huddersfield über Probleme der Aufführungspraxis elektronischer Livemusik. Seine Doktorarbeit erschien 2013 unter dem Titel “It works yesterday – On (re-)performing electroacoustic music“. Sebastian Berweck lebt in Berlin, ist Mitgründer von stock11.de und hat diverse Lehrtätigkeiten in Harvard, Stanford, Berkeley, SUNY Buffalo und der SU San Francisco inne.
Über das Norwegische Rundfunkorchester
Das 1946 gegründete Norwegische Rundfunkorchester (Kringkastingsorkesteret) bewegt sich in den Bereichen Barock, Klassik und Neue Musik sowie Jazz, Pop und Rock. Obwohl es sich um ein klassisch besetztes Orchester handelt, werden musikalische Vielfalt und Neugierde großgeschrieben. Diese grundlegenden Elemente sind ein charakteristisches Merkmal für den Erfolg des Orchesters. Dies zeigt sich vor allem anhand der diversen Engagements im Rahmen renommierter Festivals wie z.B. Ultima – Oslo Contemporary Music Festival, Oslo World Music Festival, diverse Jazzfestivals oder das traditionelle Konzert im Rahmen der Verleihung des Friedensnobelpreises.

1CD

III Edition

Orchester

Vocal

Contemporary

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