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Melissa Galosi - Games
Preis: € 12,50
WWE 15001
Dieser Artikel erscheint am 19.07.2019.

Melissa Galosi
Games

01
... eine Blume für Ulrike Schuster ... 00:50 Share
02
Zwölf Variationen KV 265: Thema, Var. I - IV 04:14 Share
03
Hommage a Ránki György 00:51 Share
04
Zwölf Variationen KV 265: Var. V - VIII 03:08 Share
05
Örökmozgó (Talált tárgy) 02:16 Share
06
Kerkeringo 00:28 Share
07
Zwölf Variationen KV 265: Var. IX - XII 04:45 Share
08
An Apocryphal Hymn 02:28 Share
09
Versetto: Consurrexit Cain adversus fratrem suum... 00:33 Share
10
Zehn Variationen KV 455: Thema, Var. I - V 05:13 Share
11
Versetto: Temptavit Deus Abraham... 00:42 Share
12
Vizözön-Szirénák 00:38 Share
13
Apokrif Himnusz 01:23 Share
14
Zehn Variationen KV 455: Var. VI, VII 01:36 Share
15
A kiszivatar 00:30 Share
16
Postface 01:21 Share
17
Virág Nuriának 01:04 Share
18
Zehn Variationen KV 455: Var. VIII - X 07:51 Share
19
Játék a vegtelennel 00:42 Share
20
Doina 01:37 Share
21
Zwölf Variationen KV 500: Thema, Var. I - V 03:57 Share
22
Néhány fuszál Martyn Klára emlékezetére 00:32 Share
23
Születésnapra Antal Dórának 01:01 Share
24
Les Adieux 02:10 Share
25
Zwölf Variationen KV 500: Var. VI - X 07:10 Share
26
Helyettem kis virág 00:20 Share
27
Aus der Ferne IV 02:19 Share
Gesamtspielzeit 59:39
Digital Booklet - nur mit Album
Über das Album

Die italienische Pianistin Melissa Galosi eröffnet den Reigen der neuen III-Edition mit ihrem Debütalbum „Games“. Auf diesem widmet sie sich einer speziellen Facette zweier bedeutender Komponisten: der Spielfreude Mozarts und Kurtágs. György Kurtágs „Játékok“, zu Deutsch Spiele, ist ein Potpourri an Werken, die dem kreativen Esprit kindlichen Spielens nachspüren. Demgegenüber stellt Galosi drei große Variationen Wolfgang Amadeus Mozarts, die den verspielten Charakter des Salzburgers einmal mehr hervorheben und, im Zusammenspiel mit Kurtágs Werk, eine spannende Auseinandersetzung mit dem Geist kreativer Spielfreude versprechen.

Diese Aufnahme wurde auf einem Steinway Konzertflügel der Roberto Valli Collection eingespielt, mit freundlicher Unterstützung der Perpianosolo Association.
Artist’s Note

Von Melissa Galosi

Die Beobachtung von Kindern beim kreativen Spielen bewegte Györgi Kurtág, nach seiner Schaffenskrise der 1970er, zu seiner Komposition „Játékok” (ungarisch: Spiele). Wenn auch Kurtág seine Kreativität durch seine wiedergefundene Kindheit wiederendecken konnte, war Mozart dagegen nie die Möglichkeit gegeben worden, ein Kind im wahrsten Sinne des Wortes zu sein: schon mit drei Jahren saß er am Klavier, mit vier konnte er kurze Stücke spielen, mit fünf Jahren komponierte er schon. Ein echtes Wunderkind, das ständig mit Proben und Aufführungen beschäftigt war. Aber dies war der Preis dafür, ein Kind im wahrsten Sinne des Wortes sein zu können: Er ist ein Kind, ein kleiner Junge, ein ewig Jugendlicher, der mit uns durch seine Musik kommuniziert.

Seine Unfähigkeit in praktischen Sachen (vor allem in finanziellen Angelegenheiten) und seine spielerischen Übertreibungen in Briefen und Gesprächen führten schlussendlich sicher zu dieser Charakterisierung. Aber wenn wir das Kind in Mozart wirklich erleben wollen, müssen wir viel tiefer gehen und bedenken, dass dieser Mann – ein echter Meister seiner Kunst – sein Publikum mit seinen technischen und stilistischen Eroberungen nie belastete: er ließ die Zuhörer einfach bei seinem freien Spiel mitmachen. Wie ein Kind vermag auch er, mit uns gleichzeitig lachend und weinend zu kommunizieren. Improvisation und Spontanität verbinden die Werke von Kurtág und Mozarts Variationen. Um Kurtágs „Spiele” aufzuführen bedarf eines großen Gefühls der Freiheit und auch Schwung, damit reichlich Spielraum für freie Deklamationen, sein typisches parlando rubato und alle anderen besonderen Merkmale der Improvisation geschaffen werden.

Ihr fragmentierter Charakter ist noch ein Aspekt, der die beiden Komponisten verbindet: Sowohl Kurtags „Spiele“ als auch Mozarts „Variationen“ scheinen gleichzeitig vollendet aber auch unvollendet zu sein. Am Ende einer jeder Variation von Mozart empfindet man zugleich das Ende des Gegenwärtigen und den Beginn zu einer neuen Improvisation bzw. einem neuen Experiment.   Genauso sind die Miniaturen von Kurtág vollständig in ihrer Form, aber unvollständig in ihrer Substanz. Darum bekommt man beim Zuhören am Ende jedes Stückes das Gefühl, dass die Suite vollendet ist, aber gleichzeitig das Gegenteil, dass nach jedem Stück ein anderes folgt, und noch eines, und noch eines, und so weiter. Wie ein Kind, das ein Spiel spielt.
Über die Künstlerin
© Melissa Galosi
Melissa Galosi studierte Klavier unter Enrico Belli und absolvierte ihr Studium am G.B. Pergolesi Konservatorium von Fermo mit suma cum laude. Sie nahm auch an Meisterklassen von Gustav Kuhn, Antonio Ballista, L.F. Tagliavini, Pernarciso Masi, Benedetto Lupo und Andrea Lucchesini teil.

Melissa beschäftigt sich intensiv mit zeitgenössischer Musik und hat an vielen monographischen Projekten teilgenommen, darunter der komplette Mikrokosmos von Bartok, die kompletten Sonaten und Interluden von Cage, und die kompletten Klavierwerke von Tonino Tesie. Außerdem führte sie Konzerte von Mozart, Chopin und Bach in bekannten italienischen Theatern wie dem Teatro Lauro Rossi in Macerata und Teatro dell’Aquila in Fermo auf.

Des Weiteren spielt Melissa auch mit Begeisterung Kammermusik: zusammen mit der Cellistin Elena Antongirolami ist sie Teil des Duo Rosamunde, das sich sowohl mit dem etablierten, als auch mit dem zeitgenössischen Repertoire auseinandersetzt und zur Zeit mit Transkriptionsprojekten beschäftigt ist. Melissa arbeitet derzeit mit Professor Cesare Catà bei Gedichtvorlesungen und Literaturshows zusammen, wobei sie für die musikalischen Elemente zuständig ist und Werke von Bach, Satie, Cage, Kurtág und anderen zeitgenössischen Komponisten wie Arnalds, Richter und O’Hallaran vorträgt.

Melissa ist als Musiklehrerin an zwei öffentlichen Schulen tätig und ist ehemalige Lehrerin an der Perpianosolo School of Music, wo sie Klavier und Baby-Musik unterrichtete.

Instrumental

Piano

Contemporary

col legno III

Empfehlung
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist." (Victor Hugo) 
"Also gilt es, die Zeichen auf dem Papier so zu verteilen und gegeneinander abzuwiegen, daß eine Art Tanz entsteht." (Gerhard Amanshauser) 
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