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| Eines der Werke, die auf einer alte Form basieren und sogar direkt einen Komponisten betreffen, ist Ave Christe: Josquin, „eine elegante, sehr einfache Umformung eines Motetten-Teils der Renaissance-Meisters Josquin des Prez“. In seiner dritten Klaviersonate lässt Wuorinen Einflüsse Carters, Strawinskys, Schönbergs und anderer bewusst zu: „Natürlich setzte ich hier meine intensive Bemühung fort, bestimmte architektonische Aspekte der Großform, die man in der westlichen Tradition mit der Entwicklungsform in Verbindung bringt, mit dem Vokabular der erweiterten Tonhöhenrelationen von heute zu verbinden." (Wuorinen) Die kleiner dimensionierten Stücke, Bagatelle, Self-similar Waltz oder Album Leaf entstanden jeweils für einen bestimmten Zweck, der Walzer etwa für eine Walzer-Sammlung, die Bagatelle für das New-York-Debüt der Pianistin Elissa Stutz. „Die vorliegende CD macht deutlich, dass Wuorinens Musik durch dessen Kenntnisse und die Leidenschaft für die alte kontrapunktische Musik … in der Vergangenheit verankert und Teil seiner ‚Geheimwissenschaft’ ist. … Ich hatte die Ehre, bei der Präsentation einiger dieser Werke mitzuwirken und Fürsprecher dieses brillanten Komponisten zu sein.“ (Alan Feinberg) |
1CD | Contemporary | Instrumental | Piano | Special Offers |
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Von der subtilen Ironie zur offenen Provokation: Erik Satie, der saturierte Herr mit Hut und Spitzbart, trifft „Pianist-Futurist“ George Antheil  |
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Letzte Dinge und christliche Visionen: György Kurtágs Gedanken zu Heinrich Schütz und Olivier Messiaen auf der Suche nach dem „Amen“.  |
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„Es ist Bläsermusik, [...] die dann immer wieder überraschend abbiegt und die angestimmte Erwartung eben nicht erfüllt, sondern mit Neuem überrascht.“ (Franzobel)  |
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